KOK e.V.

Die Nichtregierungsorganisation KOK e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauenorganisationen und Frauenberatungsstellen in Deutschland

  • zur Bekämpfung des Frauenhandels weltweit 
  • für die Verurteilung von Frauenhandel als Menschenrechtsverletzung
  • für die Verwirklichung der Menschenrechte von Migrantinnen und für die Stärkung der Rechte von Opfern von Menschenhandel 
  • gegen die rassistische und sexistische Diskriminierung von Migrantinnen 
  • für die reale soziale Gleichstellung von Prostituierten  

Mit Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit bringt der KOK e.V. sich aktiv in den politischen und gesamtgesellschaftlichen Diskurs sowie in Gesetzgebungsprozesse ein und verfolgt damit kontinuierlich seine Ziele.

 

KOK Buch: Frauenhandeln in Deutschland

Dieses Buch ist die aktualisierte Neuauflage der vom KOK e.V. im Jahr 2001 erstmalig veröffentlichten Publikation "Frauenhandelin Deutschland".  

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Thematik Menschen/-Frauenhandel und beleuchtet dabei sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen der verschiedenen Formen des Frauenhandels als auch die auf der Expertise der Fachberatungsstellen beruhenden Erfahrungen aus der Praxis. 

Das Buch kann in der englischen Fassung beim KOK bezogen werden, die deutsche Version ist leider vergriffen, wir stellen Ihnen aber hier eine PDF Version zur Verfügung.

Forschungsstudie zu Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung

Am 30.12.2011 wurde die vom KOK im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) koordinierte Studie „Entwicklung tragfähiger Unterstützungsstrukturen für die Betroffenen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung in Deutschland“ zunächst als PDF-Version auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht.

Im März 2011 wurde die vom KOK im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) koordinierte Studie fertiggestellt und dem Ministerium übergeben. Die am 25.11.2009 gestartete Studie wurde somit erfolgreich abgeschlossen. Schon vor der Veröffentlichung wurde der Studie großes Interesse sowohl aus Deutschland als auch international entgegengebracht.

Bis heute sind der Kenntnisstand zur tatsächlichen Ausprägung und zum Ausmaß des Phänomens Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft gering und verfügbare Daten widersprüchlich. Die Studie soll wesentlich dazu beitragen, vorhandene Wissenslücken zu schließen. Sie stellt dar, wie die aktuelle Situation in Deutschland ist, befasst sich detailliert mit einer Vielzahl relevanter rechtlicher, sozialer und informatorischer Fragen und damit, welche Akteure sich mit Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung (MH/A) befassen beziehungsweise welche weiteren Akteure sinnvollerweise eingebunden werden sollten. 

Die Studie ist in zwei Teilstudien, sogenannte Lose, gegliedert:

LOS 1: Studie zum Erhalt fundierter Erkenntnisse über die Vorkommensweise und Häufigkeit sowie die rechtliche Einordnung des Phänomens Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung in Deutschland

LOS 2: Studie zur Erarbeitung möglicher Kooperationsstrukturen auf Bundesebene und Entwicklung eines Konzepts der Präventions- und Informationsarbeit im Bereich Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung

Weitere Informationen.

Kontaktstellen-Datenbank

Die Kontaktstellen-Datenbank informiert Fachberatungsstellen in Deutschland über Kontaktstellen in Herkunftsländern, ihre Arbeitsschwerpunkte und ihre AnsprechpartnerInnen. Ziel ist es, dass die Beratungsstellen mit Hilfe der Datenbank die Betroffenen bei ihrer Rückkehr optimal beraten können. 

Konzipiert wurde diese Datenbank 2005-2007 gemeinsam mit Fachberatungsstellen im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft "MORE" von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) Deutschland. Die Datenbank wurde 2008 in Zusammenarbeit zwischen dem KOK e.V. und IOM aktualisiert, mit weiteren Daten gefüllt und weiterentwickelt. Anfang 2009 wurde die Datenbank vollständig auf den KOK e.V. übertragen, der sie nun weiterführt. 

Die Datenbank ist passwortgeschützt und steht ausschließlich den Mitgliedsorganisationen des KOK zur Verfügung.

http://kontaktstellendb.kok-buero.de/